Dienstag, 14. April 2009

Rega über Feiertage im In- und Ausland gefragt

Die Osterfeiertage führten bei der Rega zu reger Einsatztätigkeit im In- und Ausland. Zahlreiche Touristinnen und Touristen mussten aus Europa-Destinationen wegen Unfällen oder Krankheiten repatriiert werden. In der Schweiz sorgten einmal mehr die Skifahrer und Skitourengänger, aber auch die zunehmenden Motorrad-, Fahrrad- und Gleitschirmaktivitäten, für viel Betrieb.

Die Abklärungsärzte und –ärztinnen im Rega-Center am Flughafen Zürich-Kloten hatten über die Osterfeiertage alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer im Ausland benötigten medizinische Ratschläge und Unterstützung. In zehn Fällen wurden Personen per Ambulanz-Jet in die Schweiz repatriiert, unter anderem aus Kroatien, Albanien, Frankreich und Portugal. Weitere Personen konnten mit medizinischer Betreuung auf Linienflugzeugen in die Schweiz zurück gebracht werden. Auch am Ostermontagabend gingen die Abklärungen unter Hochdruck weiter.

Ausser den Einsätzen im Zusammenhang mit dem Wintersport war das Osterwochenende auch auf den Strassen intensiv: So wurden einige Einsätze im Zusammenhang mit Motorrad- und Fahrradunfällen notwendig.

Zu einem eher aussergewöhnlichen Einsatz kam es am Montagnachmittag. Ein Gleitschirmpilot verfing sich östlich des Brienzer Rothorns mit seinem Schirm im Seil einer Transportbahn. Der Helikopter der Rega-Einsatzbasis Wilderswil brachte Spezialisten des Schweizer Alpen-Club SAC aus Interlaken und Meiringen sowie Seilbahnrettungs-Material vor Ort. Ein SAC-Retter wurde am Transportseil rund 500 Meter weit zum Gleitschirmpiloten abgeseilt und konnte diesen sichern. Gegen 18 Uhr befreite der Helikopter den Gleitschirmpiloten schliesslich per Rettungswinde aus der misslichen Lage – gemeinsam mit dem SAC-Rettungsspezialisten.

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