Rega: Am Sonntagmorgen im Dreiminutentakt
Das erwartet schöne Wochenend-Wetter sorgte in der Rega-Einsatzzentrale für viel Betrieb. Namentlich am Sonntagvormittag waren die Rettungshelikopter der Rega fast alle gleichzeitig im Einsatz. Das stellt besondere Ansprüche an die Fähigkeiten der Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter.
An den schönen Wochenenden, an denen die Bevölkerung der Schweiz ihren liebsten Outdoor-Aktivitäten im Gelände nachgeht, kommt in der Rega-Einsatzzentrale manchmal alles gleichzeitig zusammen. Da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Helikopter beschränkt ist, müssen die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter in solchen Momenten Prioritäten setzen. So zum Beispiel am Sonntagmorgen zwischen 10 und halb elf Uhr, als die Einsatzzentrale innert 30 Minuten nicht weniger als zehn Rega-Einsätze auslösen und betreuen musste.
In solchen Situationen ist es manchmal notwendig, einen bereits gestarteten Helikopter zu einem dringenderen Ereignis umzuleiten. Glücklicherweise sind nicht alle Notfälle gleich schlimm: Trotz der Hektik auf der Zentrale helfen die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter auch in weniger tragischen Fällen so rasch und kompetent wie möglich weiter.
Über das Wochenende wurde die Rega zu insgesamt 15 Verkehrsunfällen gerufen und flog rund 20 Einsätze im Zusammenhang mit schweren Krankheiten. Während es am Samstag kaum zu Gebirgsunfällen kam, waren es am Sonntag zwölf Fälle, bei denen die Rega intervenieren musste. Insgesamt flog die Rega am Wochenende rund 70 Einsätze.

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