8,5 Tonnen schwer, 4,4 Meter breit, 330 PS stark: Ein echter Pistenbully kommt ganz schön breitspurig daher. In Feldis im Schweizer Kanton Graubünden darf man nicht nur mitfahren, sondern auch selbst das bärenstarke Gefährt über die Piste steuern. Im Rahmen eines Kurses lernen Interessierte die Grundlagen des Pistenpräparierens mit dem Pistenbully und dürfen danach selbst ans Steuer. Die Premiere wird anschließend bei einem Aperitif gefeiert und mit einem Diplom honoriert.

Die Tour auf der Pistenraupe verlangt Geschick und Übersicht – und macht Riesenspass. Im Kurs von Reto Bernard, dem erfahrenen Chef aller technischen Anlagen des Bündner Skigebiets, lernen die Teilnehmer die Grundlagen der Pistenpräparierung und wie man das schwergewichtige Gefährt steuert. Nach den Übungseinheiten dürfen die Teilnehmer dann selbst ans Steuer. Nach der erfolgreichen Tour gibt es bei einem Aperitif das persönliche „Pistenbully-Diplom” für die Teilnehmer. Wer das Fahrzeug selber lenken möchte, muss im Besitz eines PKW-Führerscheins sein. Die 90-minütigen Fahrten finden nach Voranmeldung bei ausreichender Schneelage statt. Mitfahren kostet rund 70 Euro (100 Schweizer Franken). Wer das Fahrzeug selbst steuern möchte, zahlt 210 Euro (270 Schweizer Franken).
Bergbahnen Feldis
Weitere Pistenbully-Erlebnisse gibt es in Adelboden und in Grindelwald im Berner Oberland, in Sattel – Hochstuckli in der Region Luzern – Vierwaldstättersee sowie ganzjährig in Zermatt im Wallis.
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