Dienstag, 27. April 2010

Schweiz: slowUp-Saisonstart am Murtensee

Zum slowUp-Saisonauftakt trafen sich am Sonntag, 25. April am Murtensee etwas über 50'000 sportlich Bewegte auf Rädern und Rollen zu einer motorfreien Seerunde. Prächtiges Frühlingswetter steuerte zur guten Laune ebenso bei wie das vielseitige Unterhaltungs- und Verpflegungsangebot von Gemeinden und slowUp-Partnern entlang der Route. Die slowUp-Saison 2010 mit insgesamt 16 Veranstaltungen in der Deutsch- und Westschweiz ist damit bestens angerollt. Hier sind alle "slowUp" Termine -->

Günstige Hotels in der Schweiz

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Donnerstag, 11. März 2010

Sauber unterwegs: Mobitool

Die Website mobitool.ch ist online. Diese zeigt Unternehmen auf, wie sie nachhaltiger unterwegs sein können. Mit wenigen Klicks lässt sich die Umweltrelevanz des betrieblichen Verkehrs herausfinden. mobitool.ch

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Montag, 28. Dezember 2009

Neue Umweltzonen

In immer mehr deutschen Städten herrscht in Sachen Umweltzonen "Plakettenpflicht". Zum 01. Januar 2010 gelten etliche neue Umweltzonen.
Mit dem neuen Jahr führen sechs weitere deutsche Städte so genannte Umweltzonen ein: Ab Januar 2010 tritt die neue Regelung in Bonn, Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Münster, Osnabrück und Pfinztal in Kraft. In den Umweltzonen dürfen nur noch Automobile mit einer zugelassenen Plakette fahren. Eine rote Plakette steht für eine höhere Umweltbelastung als eine gelbe. Autos mit einer grünen Plakette sind die emissionsärmsten und haben überall freie Fahrt. Fahrzeuge ohne Plakette sind in den Umweltzonen in der Regel nicht mehr zugelassen. Ziel der Verordnung ist die Verringerung der Feinstaubbelastung in Ballungsgebieten und die Umsetzung entsprechender EU-Schadstoffgrenzwerte. Städte wie Berlin und Hannover verschärfen außerdem ihre Regeln und lassen ab 01. Januar 2010 nur noch Fahrzeuge mit grünen Plaketten in der Umweltzone zu. Generell gilt: Wessen Auto in einer Umweltzone fahrend oder parkend ohne vorgeschriebene Plakette erwischt wird, zahlt 40 Euro und wird mit einem Punkt in der Flensburger Kartei bestraft. Damit das neue Jahr nicht gleich mit einem Bußgeld und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei beginnt, sollten sich Fahrzeughalter, ob Firma oder Privatperson, rechtzeitig um die Plakette kümmern. Im Fall von Firmenflotten sollten sich Mobilitätsmanager mit ihren Partnern, zumeist Leasinganbieter, kurzschließen. Die Plakette kann gegen Vorlage des Fahrzeugscheins oder Fahrzeugbriefs bei den Zulassungsstellen, beim TÜV und in ausgewählten Werkstätten erworben werden. Bei Rückfragen und die Einordnung des eigenen Fahrzeugs in die Schadstoffgruppen hilft die Zulassungsstelle.

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Dienstag, 24. November 2009

Airpod: Das Druckluftauto


Der Airpod ist ein neues Konzept für ein Umweltschonendes Fahrzeug, welches den Schwerpunkt weniger auf das Aussehen und umso mehr auf die Funktionalität setzt.

Der Airpod soll eine Geschwindigkeit von 70 kmh und eine Reichweite von ca. 100 km erreichen. Über einen Motor der mit Luft angetrieben wird, soll dieses Konzept schließlich Straßentauglich werden. Eine Aufladung mit komprimierter Luft soll rund 1,50 € kosten, was natürlich ein nicht zu verachtender Vorteil ist, bedenkt man derzeitigen die Preise für Benzin. Zum Video -->

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Samstag, 19. September 2009

routeRank zusammen mit myclimat

Für immer mehr Reisende spielen beim Entscheid des Transportmittels neben Zeit und Geld auch die Auswirkungen ihrer Reise aufs Klima eine Rolle. EPFL Start-up routeRANK macht dies mit seiner innovativen Reisebuchungsplattform einfach möglich: Für eine Reise in Europa von A nach B werden die diversen Verbindungen angezeigt und die Kosten, Reisezeit sowie der verursachte CO2-Ausstoss ausgewiesen. Dieser kann nun neu über myclimate, ein Spinoff der ETH, direkt kompensiert werden.
routeRank
myclimate

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Dienstag, 28. April 2009

Luftfahrtbranche fürchtet Schweinegrippe-Pandemie

Die Luftfahrtbranche befürchtet mit dem Ausbruch der Schweinegrippe eine neue empfindliche Störung der Weltwirtschaft. Am Montagmorgen gaben bereits die Aktienkurse von Touristik- und Luftfahrtunternehmen nach, denn die Grippe könnte die erhoffte Konjunktur-Erholung in weitere Ferne rücken lassen. An den Flughäfen begannen zudem erste Präventivmaßnahmen gegen die internationale Verbreitung des Erregers. Weiter...

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Mittwoch, 22. April 2009

routeRANK: Die Reisebuchmaschine für Umweltbewusste

Nie waren Menschen mobiler als heute. Schnell und einfach von A nach B zu gelangen ist für viele unabdingbar geworden. routeRANK, die neue Reisesuchmaschine, macht es einfach, so umweltbewusst wie möglich zu reisen. Für jede Verbindung berechnet die Web-Applikation des Westschweizer Start-ups die CO2-Emissionen. routeRANK kann aber noch mehr: Intelligent verbindet es hunderte von Flügen, Bahnstrecken, Shuttle- oder Strassenverbindungen und ordnet sie entsprechend dem Gesamtpreis oder der Gesamtreisezeit. Schliesslich kann die gewählte Verbindung über routeRANK direkt bei den gewünschten Anbietern gebucht werden.routeRank

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Mittwoch, 4. März 2009

Nachhaltiges Tourismus und MICE Portal ist online

Green MICE, das „grüne“ Internet Online-Portal für verantwortungsvollen Tourismus und nachhaltiges MICE-Management, geht am 02. März 2009 offiziell an den Start. Nachhaltiges und ökologisch verantwortungsvolles Handeln setzt sich zunehmend auch in der Tourismus- und MICE-Branche durch und entwickelt sich zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen.

Green MICE bietet Entscheidern und Endverbrauchern zielgerichtete und praxisorientierte Informationen rund um das Themenspektrum Tourismus „grüne“ Meetings, Incentives, Congresse und Events. Der Begriff MICE ist ein Fachbegriff in der Kongress- und Tagunswirtschaft und steht als Abkürzung für Meetings, Incentives, Events und Congresses.

Die Nutzer haben die Möglichkeit, sich zielgerichtet über „Grüne Produkte und Projekte“ von Hotels, Airlines, Kongresszentren, Venues, Locations, Conventions Bureaus, Agenturen und anderen Tourismus-Anbietern zu informieren. Dabei steht bei der Inhaberin, der Journalistin Hedda Werner, glaubwürdiges Engagement und kreative Ideen zugunsten der gesamten Branche im Focus des neuen MICE-Portals.

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Freitag, 13. Februar 2009

Stadt-Rad Hamburg

Ab Mitte Mai startet das neue Leihsystem Stadt-Rad Hamburg mit 1.000 Fahrrädern an über 70 Leihstationen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte die Deutsche Bahn mit dem Betrieb des Leihsystems beauftragt.

Ab April werden an allen S- und U-Bahnhöfen im erweiterten Innenstadtbereich sowie in größeren Wohnquartieren, Geschäftsvierteln und an wichtigen Freizeit- und touristischen Einrichtungen Fahrrad-leihstationen eingerichtet. Im Erfolgsfall sollen in einer zweiten Stufe 2010 in einem erweiterten Gebiet weitere rund 40 Stationen mit insgesamt 500 Fahrrädern eingerichtet werden.

Ab Mitte Mai kann das Stadt-Rad Hamburg ausgeliehen werden und bietet dann auch umweltbewussten Geschäftsreisenden kostengünstige Mobilität in der Hansestadt. Dabei wird die erste halbe Stunde für die Nutzer kostenlos sein. Danach fällt eine Leihgebühr von zunächst vier Cent pro Minute an und ab der 61. Minute von acht Cent. Somit kann man für 1,20 Euro eine ganze Stunde unterwegs sein. HVV-Jahreskarten-inhaber und Bahncard-Kunden zahlen drei bzw. sechs Cent je Minute. Der Höchstpreis pro Tag beträgt 12 Euro.

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Samstag, 31. Januar 2009

Air Berlin: Weniger Warteschleifen dank neuem System

Air Berlin will künftig mit Hilfe eines neuen Softwaresystems optimale Landeanflüge durchführen und dadurch Kerosin sparen sowie Schadstoff-emissionen und Lärm reduzieren. Das neue auf ADS-B-Technologie (Automatic Dependent Surveillance- Broadcast) basierende System SafeRoute™ hilft, die Geschwindigkeit ankommender Flugzeuge beim Landeanflug so anzupassen, dass auch auf Flughäfen mit hoher Verkehrsdichte der optimale Abstand zwischen den Flugzeugen eingehalten wird. Wo Piloten früher angewiesen wurden, Warteschleifen zu fliegen, um sich in die Schlange der landenden Flugzeuge einzuordnen, kann dies mit SafeRoute™ künftig vermieden werden.

Passagiere sparen damit nicht nur wertvolle Zeit, auch die Lärmbelastung durch landende Maschinen für die Flughafen-Anrainergemeinden kann dadurch deutlich reduziert werden. Durch die Kerosinersparnis wird nicht zuletzt auch der Schadstoffausstoß gesenkt.

Air Berlin setzt SafeRoute™ als erste Airline in Europa ein. Mit der Software soll zunächst die Boeing- und später auch die Airbusflotte ausgestattet werden.

airberlin.com - Your Airline.

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Donnerstag, 20. November 2008

Raucherloungen am Flughafen München

Japan Tobacco International (JTI) hat am 18. November drei Raucherloungen am Münchner Flughafen eingeweiht, die ersten ihrer Art in Deutschland.
JTI eröffnete die ersten Raucherloungen bereits 2003 am Flughafen Zürich. Schnell folgten weitere, und heute ist JTI an 15 Flughäfen von Athen bis Marrakesch präsent: mit insgesamt 46 Loungen, 70 Raucherkabinen und über 60 Raucherstationen.

In Deutschland war JTI bisher lediglich mit Raucher-kabinen vertreten (Flughafen Frankfurt, 2006). Nun kommen dank der Initiative in München die ersten Raucherloungen hinzu: zwei Winston- und eine Camel Lounge. Sowohl Camel als auch Winston gehören zu den fünf weltweit führenden Zigaretten-marken. Des weiteren gehören zehn Raucherkabinen zum Service-paket für die Raucher.

Flugbuchung.com - Die günstigen Flugpreise im Netz

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Samstag, 15. November 2008

Reisen und Umwelt

Reisen lässt es sich mit unterschiedlicher Umweltbelastung. Ein Rechenprogramm auf ecopassenger.org zeigt für beliebige Reisen in Europa, wie sich die Verkehrsmittel Auto, Zug und Flugzeug unterscheiden, so dass die umweltfreundlichste Transportart gewählt werden kann.

Die Berechnung ist gründlich: So wird beispielsweise unterschieden, ob die Züge in den unterschiedlichen Ländern ihren Strom mit Kohle, Öl oder Gas erzeugen, aus Atomkraft oder aus erneuerbaren Primärquellen schöpfen. Beim Flugverkehr fliesst die Flughöhe ein, denn in grosser Höhe verursacht ein Flugzeug proportional grössere Klimaschäden. Dafür wiederum ist bei Langstreckenflügen der Treibstoffverbrauch pro Sitz und Kilometer viel günstiger als bei kurzen Strecken.

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Samstag, 8. November 2008

fairunterwegs.org für faires Reisen

fairunterwegs.org ist ein unabhängiges, nicht gewinnorientiertes Reiseportal, ohne Reisewerbung und direkte Buchungsmöglichkeiten, dafür umso mehr Einsicht und konkreten Handlungsmöglichkeiten für einen fairen Umgang mit Mensch und Natur auf Reisen. Weiter...

Logo 84x60

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Freitag, 10. Oktober 2008

PlanetSolar mit neuem Look

PlanetSolar: neuer Look für Weltumrundung 2010
Das weltgrösste solarbetriebene Boot bricht 2010 mit neuem Design zur Weltumrundung auf. Eine als Dorf gestaltete Wanderausstellung begleitet die erste Welttour auf Sonnenenergiebasis Yverdon-les-Bains, 8. Oktober 2008: „PlanetSolar war ein Traum, heute ist es ein konkretes Projekt; die ersten Bauteile des weltweit grössten solarbetriebenen Bootes werden noch vor Jahresende Gestalt annehmen“, erklärt der Neuenburger Abenteurer Raphaël Domjan. «Wir wollen die Philéas Fogg des 21. Jahrhunderts sein. Basierend auf dem Traum von Jules Verne, steht unser Projekt im Dienst der Menschheit und der Umwelt unter gänzlichem Verzicht auf konventionelle Energien». Dieser Versuch soll mittels eines revolutionären Trimarans von 30 Metern Länge, bestückt mit 470m² photovoltaischen Solarmodulen, gelingen. Derzeit befindet sich das Boot in einer norddeutschen Werft im Bau und erhält ein neues Design. Das weltweit grösste solarbetriebene Boot weist eine beeindruckende Grösse auf und wird vollkommen geräuschlos und sauber daher kommen.



Raphaël Domjan wird Co-Skipper des Bootes sein an der Seite des berühmten französischen Abenteurers Gérard d’Aboville, einem grossen Namen in der Seefahrts-geschichte. „Wir müssen bei unserer Weltumrundung die benötigte Energie aus den Mitteln generieren, die uns die Natur zur Verfügung stellt“, erläutert Raphaël Domjan. „Wir müssen unsere Route und unsere Geschwindigkeit mit Hilfe der vorhandenen Sonneneinstrahlung ständig optimieren und die meteorologischen Gegebenheiten optimal nutzen.“ Die erste solarbetriebene Weltumrundung wird ab 2010 von Osten nach Westen auf der Äquatorialroute stattfinden. Die beiden Skipper von PlanetSolar werden den Atlantik überqueren, den Panama-Kanal durchfahren, den Pazifik und den Indischen Ozean überqueren und schliesslich durch den Suezkanal wieder ins Mittelmeer zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren.

Mittels einer Wanderausstellung in Form eines „PlanetSolar“ Dorfes, das die erste Weltumrundung des Bootes beleitet, wird das Projekt PlanetSolar und damit die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen in Form einer Roadshow in der Schweiz und Europa bereits ab Sommer 2009 einem breiten Publikum vorgestellt. Das Boot wird in Städten wie Monte Carlo/Monaco, Marseille, Paris, Dubai, Abu Dhabi, Hongkong, Shanghai, Hamburg, New York und San Francisco Zwischenstopps einlegen.

Das Dorf wird im Frühjahr 2009 in Yverdon-les-Bains eröffnet, im Anschluss daran findet eine Promotionstour in der Schweiz und in Europa statt (April – September 2009). Das PlanetSolarTeam besteht aus Physikern, Ingenieuren, Bootsbauern und unterschiedlichsten Persönlichkeiten aus aller Welt, die sich allesamt der Bedeutung der erneuerbaren Energien bewusst sind und sich dem Schutz der Umwelt verpflichtet haben. planetsolar.org

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Mittwoch, 1. Oktober 2008

Eindrücklich: Der weltweite Flugverkehr

Schon ziemlich eindrücklich, was weltweit am Himmel so abgeht. Ein Video der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), zeigt die weltweite “Himmelsauslastung” während 24 Stunden:

Auch der gegenwärtige Flugverkehr rund um den Flughafen Zürich lässt sich beim ZHAW beobachten. (travelblogger)

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Samstag, 20. September 2008

Online Buchungsportal bietet Wahl klimagünstiger Flüge

Steigende Temperaturen, stärkere Wirbelstürme, größere Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels machen sich schon heute bemerkbar und werden in Zukunft noch größere Auswirkungen haben. Um deshalb die CO2-Emissionen des Flugverkehrs so gering wie möglich zu halten, bietet CheapTickets.de ab sofort als eines der weltweit ersten Online-Buchungsportale eine transparente Darstellung der entstehenden Emissionen zur Wahl des klimafreundlichsten Fluges.

Bei der Auswahl eines Fluges auf cheaptickets.de zeigt das Online-Buchungsportal dem User eine Übersicht möglicher Flüge zur gewählten Zieldestination an. Ab sofort wird dazu pro Verbindung der so genannte Eco Wert angegeben. Ähnlich wie eine Ampel zeigt der Eco Wert in den Stufen A bis E, die farblich von grün über gelb bis zu orange und schließlich rot markiert sind, die jeweiligen CO2-Werte an. Ein Flug der grünen Stufe A ist somit am umweltfreundlichsten und ein Flug der roten Stufe E eher emissionsstark. Auf diese Weise kann sich der Nutzer für die jeweils klimafreund-lichste Flugvariante entscheiden. Darüber hinaus bietet CheapTickets.de seinen Kunden die Möglichkeit, ihren Sitzplatz in einen „Greenseat" umzuwandeln: Beim Buchungsvorgang erscheint ein Greenseats-Symbol, das den entsprechenden die CO2-Emissionen kompensierenden Betrag anzeigt. Per Mausklick entscheidet der Benutzer, ob er diesen Betrag zusätzlich zum Ticketpreis entrichten will. Greenseat ist ein Projekt, das erneuerbare Energien, Wiederaufforstungs- und Waldschutzprogramme unterstützt.
Die Berechnung des Eco Werts basiert auf der Flugmeilenzahl zur gewählten Destination sowie der Anzahl der eingelegten Zwischenstopps. In Kürze wird das System auch den Kerosinverbrauch der einzelnen Flugzeugtypen mit einbeziehen können. Bei Buchung von Flügen mit Charter-Fluggesellschaften besteht die Möglichkeit der Angabe des Eco Werts noch nicht. green-mice.de

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Montag, 1. September 2008

Neue Umweltzonen

Neue Umweltzonen gelten seit heute in München, Augsburg und Regensburg.

In Hessen und Nordrhein-Westfalen dürfen ab 01. Oktober 2008 nur noch Fahrzeuge mit einer Schadstoffplakette in den neu eingerichteten Umweltzonen fahren. Wer ohne Plakette an der Scheibe erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Pflicht sind die Plaketten für alle Fahrzeuge in Städten und Gemeinden mit ausgewiesenen Umweltzonen. In Bayern sind dies Augsburg, München und Regensburg, in Hessen Frankfurt/M. und in NRW die Städte Bochum, Bottrop, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne, Mühlheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Wuppertal.

Ausführliche Infos finden sie hier...

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Montag, 14. Juli 2008

Ein Dorf wird zum Hotel

Bild Fundazion Vnà

Seit Mai ist alles anders im Schweizer Dorf Vná. Dann verwandelte sich das kleine Dorf auf 1650 Metern Höhe in ein Hotel - mitten in der wilden Gebirgslandschaft des Unterengadin. Gerade noch 70 Menschen leben in Vná, die Hälfte davon ist über 50 Jahre alt. Die durch das Hotelprojekt geschaffenen Arbeitsplätze sollen die Abwanderung stoppen und neues Leben ins alte Dorf bringen. Im Zentrum des Dorf-Hotels steht das seit 1995 verwaiste Gast- und Kulturhaus "Piz Tschütta".

Keine Massen, sondern Gemütlichkeit

Mit rund 40 Gästebetten insgesamt wird Vná kein neues Zentrum des Massentourismus; das ist auch gar nicht gewollt. Man setzt auf erholsamen und nachhaltigen Tourismus, schon vor der Eröffnung. Natürliche, einheimische und zum Teil recycelte Materialien fanden beim Umbau Einsatz. Auch wurden keine neuen Hotels und Ferienwohnungen gebaut, sondern in bereits bestehenden Häusern eingerichtet. Im ehemaligen Gast- und Kulturhaus "Piz Schütta" werden Rezeption, Restaurant, Aufenthaltsraum, Bibliothek, Laden und fünf Zimmer zu finden sein. Bei der Umgestaltung des 300 Jahre alten Hauses wurde auf eine harmonische Verbindung von Alt und Neu Wert gelegt. Zehn weitere Zimmer sind über das ganze Dorf verteilt in privaten Wohnhäusern und Ferienwohnungen. Das Berggebiet und das klassische Dorfbild sollten erhalten und "nicht kurzsichtigen Profitinteressen geopfert werden", ließ die Fundazion Vná verlauten. Für das Konzept erhielt das Projekt den Preis für "Nachhaltigkeit im Alpentourismus" der Hans E. Moppert-Stiftung.

Begegnungen mit den Dorfbewohnern erwünscht

Als Gäste erwartet Vná Erholung Suchende und aufgeschlossene Zeitgenossen. So sagt Gisela Göttmann, Geschäftsleiterin der Fundaziun Vná, über die Zielgruppe: "Die Gäste, die nach Vná kommen, suchen Ruhe - und Kontakt zu den Menschen hier." Die Begegnungen mit echten Vná-Urgesteinen dürften sich vor allem im traditionellen Restaurant "Ustaria Piz Tschütta", im wiederbelebten alten Dorfladen "Butia" oder in den jeweiligen Gastfamilien. Der Urlauber soll während seines Aufenthalts Teil des Dorflebens werden und - gemäß dem Werbespruch - "ein ganzes Dorf als Gastgeber" erleben. Mehr Informationen hotelvna.ch

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Sonntag, 13. Juli 2008

TCS Verbrauchskatalog

Welches sind die sparsamsten Fahrzeuge in meiner Fahrzeugklasse? Wieviel Treibstoff verbraucht mein Traumwagen? Welche Dieselmodelle sind bereits heute mit einem Partikelfilter ausgerüstet? Wie kann ich mit meiner Fahrweise den Verbrauch reduzieren? In welchen Kantonen profitiere ich von Steuervergünstigungen für ein Fahrzeug mit Alternativantrieb?

Der neue "Verbrauchskatalog 2008" beantwortet solche und viele andere Fragen rund um die energieEtikette und Energieeffizienz.

Unter den über 4600 in der Schweiz angebotenen Modellen sind zahlreiche sparsame Fahrzeuge zu finden. Besonders die Dieselfahrzeuge sind in den energieeffizienten Kategorien A und B anzutreffen. Erfreulich ist auch, dass bereits über 90% der angebotenen Dieselmodelle mit einem Partikelfilter ausgerüstet sind, was angesichts der Feinstaubproblematik von grosser Bedeutung ist. Immerhin hat heute jeder dritte Neuwagen einen Dieselmotor. Hier gehts zum TCS Verbrauchskatalog...

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Samstag, 12. Juli 2008

Smart mit Start-Stopp-Automatik

Ab Oktober sind die smart fortwo Modelle mit 45 kW/61 PS- und 52 kW/71 PS Benzinmotoren serienmäßig mit der micro hybrid drive (mhd) Technologie, einer komfortablen Start-Stopp-Automatik ausgerüstet.Dadurch soll der NEFZ Verbrauch der zwei Benzinsaugmotoren um durchschnittlich 8 Prozent sinken. Im Stadtverkehr sind sogar Einsparungen von fast 20 Prozent möglich. Ab Herbst 2008 wird zudem der smart fortwo cdi mit einem geschlossenen Dieselpartikelfilter geliefert, der den Partikel-Emissionswert auf ein Minimum reduziert.

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Mittwoch, 9. Juli 2008

e-bikeboard: Die urbane Mobilität


Das E-Bikeboard ist nicht nur leise und umweltfreundlich, sondern erschliesst auch ganz neue Anwendungen der urbanen Mobilität.
Ideal für den Arbeitsweg, in der Freizeit oder für Einkäufe in der Stadt, für Vermietung am Strand, in Städten, auf Golfplätzen oder Campingplätzen für Personal (Security, Hausmeister, Gärtner usw.) auf grossen Firmengeländen oder Hotelanlagen)
Aber auch interessant für Polizei oder Militär.

Die E-Bikeboards sind strassenzugelassen und dürfen in der Schweiz überall gefahren werden, wo auch Mofa's (Motorfahrräder) verkehren können.

Das neuste Elektro-Bikeboard-Modell, das E-Bikeboard S500, bietet ein einzigartiges Fahrvergnügen. Die bereits vom Bikeboard/Street oder vom modernen Skifahren her bekannte Carving-Technik ist jetzt auch mit dem E-Bikeboard S500 möglich. Der 500 Watt starke Antrieb sorgt für genug Power und eine komfortable Reichweite von 50 Kilometer. Die Energie bezieht das S500 von zwei modernen Lithium Polymer Batterien. Mehr...

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Ostsee bleibt Kreuzfahrt-Klo

Während immer mehr Fährlinien ihre Schiffsabwässer vorbildlich entsorgen, leiten die meisten Kreuzfahrt-schiffe ihre Klospülungen und Abwässer auch weiterhin unzureichend geklärt in die Ostsee. Sie leisten damit der Bildung von Algenteppichen und sauerstoffarmen Todeszonen Vorschub. Weiter...
Siehe auch Post vom 29.Oktober 07: Ver- und Entsorgung auf Kreuzfahrtschiffen

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Donnerstag, 3. Juli 2008

Der UmweltMobilCheck der Deutschen Bahn: Umweltvergleiche aus dem Rechner


Wie viel schädliches Kohlendioxid stößt ein Auto auf der Reise von Hamburg nach Frankfurt aus? Wie viel das Flugzeug? Und wie viel die Bahn? Das kann sich ab sofort jeder selbst im Internet ausrechnen – mit dem UmweltMobilCheck der Deutschen Bahn.

Immer mehr Reisende interessiert nicht nur, wie lange eine Fahrt dauert und wie teuer sie ist, sondern auch, wie sehr sie die Umwelt belastet. All das kann sich jeder im Internet anzeigen lassen - mit dem UmweltMobilCheck der Deutschen Bahn. Für jede beliebige Verbindung innerhalb Deutschlands errechnet das europaweit einmalige Tool mit nur wenigen Klicks die Umweltauswirkungen der Reise mit dem Auto, der Bahn und - jetzt neu - mit dem Flugzeug. Verglichen werden die Verkehrmittel nach Reisedauer, Energieverbrauch sowie dem Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und verschiedenen Luftschadstoffen. Weiter... und zum Check

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Montag, 23. Juni 2008

Call a Bike: Neuer Pauschal-Tarif

Es müssen keine Minutenabrechnungen mehr kontrolliert werden, sondern es wird einmalig eine Pauschale bezahlt und pro Fahrt können immer 30 Minuten kostenlos genutzt werden, egal wie oft ein CallBike gemietet wird.
BahnCard- und Abokunden der S-Bahn Berlin profitieren doppelt. Die Pauschalen sind günstiger. BahnCard 100-Kunden zahlen einmalig 25 EUR, BahnCard 50-Kunden und S-Bahn-Berlin 50 EUR und BahnCard 25 zahlen 75 EUR. Für Kunden im Normal-Tarif werden für 1 Jahr 99 EUR berechnet. Die Mietzeit über die 30 kostenlosen Minuten hinaus wird mit den bekannten 6 bzw. 8 Cent pro Minute berechnet.

Die Fakten zum neuen Pauschal-Tarif im Überblick:

- Jede Fahrt ist bis zur 30. Minute kostenfrei
- In allen Call a Bike-Städten nutzbar
- Erwerb über Tel. 07000 5225522* (für Neukunden auch online möglich)
- ab Kaufdatum 12 Monate gültig

Der günstigere Tagespreis:
Der Preis für die Tagesnutzung wurde von 15 auf 9 Euro reduziert. D.h. wenn Sie ein CallBike für 24 Stunden anmieten zahlen Sie ab sofort 6 EUR weniger.

Call a Bike

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Dienstag, 17. Juni 2008

Bei Fluggesellschaften zählt jetzt jedes Kilo

Not macht erfinderisch. Rund um den Globus versuchen Manager von Fluggesellschaften, den Kerosinverbrauch ihrer Flugzeuge zu drücken. Sie tun alles, um das Gewicht der Flugzeuge zu vermindern. Einige Airlines sparen sogar am Wasser für die Klo-Spülung.
Weiter...

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Samstag, 14. Juni 2008

Das Auto der Zukunft

Mercedes plant vom neuen Smart eine Elektroversion. Bei einem Flottenversuch in London fahren bereits 100 elektrisch angetriebene Exemplare des Zweisitzers aus der ersten Generation. Der Versuch wird forgesetzt und in dieser Modellgeneration soll es einen E-Smart mit Lithium-Ionen-Batterie geben. Die Testflotte basiert noch auf der ersten Modellgeneration und muss mit herkömmlichen Akkus auskommen. Sie speisen einen Elektromotor mit 30 kW/41 PS, dessen Höchstge- schwindigkeit auf 112 Kilometer pro Stunde begrenzt ist. Die Reichweite gibt der Hersteller mit etwa 100 Kilometern an, bevor der Smart wieder an die Steckdose muss. Dann dauert es fünf Stunden, bis 80 Prozent der Batterie geladen sind - und acht Stunden, bis 100 Prozent geladen sind. Mit den neuen Lithium-Ionen-Zellen will Mercedes die Reichweite vergrößern und die Ladezeit verkürzen.

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Freitag, 6. Juni 2008

Zürich: Rauchverbot

Ab 1. Juli gilt im Kanton Zürich ein striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden. Dazu gehören auch Bahnperrons und Sportanlagen. Ausnahmen müssen klar bezeichnet werden.
Das Rauchverbot umfasst alle Gebäude, die der Öffentlichkeit dienen und für jedermann zugänglich sind. Ab 1. Juli gilt ein Rauchverbot in Verwaltungsgebäuden, Spitälern, Heimen, Gefängnissen, Schulen, Einkaufszentren, Läden, Kirchen und Kirchgemeindehäusern, aber auch in Kultur-, Bildungs- und Sportstätten sowie Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs. Ausgenommen sind Gastrobetriebe, da sie im Gastgewerbegesetz geregelt sind. Eine hängige Volksinitiative verlangt auch ein Rauchverbot in Restaurants und Bars. Mehr erfährt man hier.

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Donnerstag, 5. Juni 2008

München: Ab Oktober Umweltzone

Anfang Oktober erhält auch Bayerns Landeshauptstadt München eine Umweltzone, die nur mit speziellen Feinstaubplaketten an der Windschutzscheibe befahren werden darf.

In Berlin, Hannover, Köln und Dortmund sowie in einigen weiteren Städten, vor allem in Baden-Württemberg und NRW, sind die Umweltzonen schon heute Realität. Hier erfahren Sie alle Details UWZ München und über alle bereits existierenden in Deutschland.

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Samstag, 31. Mai 2008

Umweltfreundliche Flugzeuge

Flugzeugbauer und Triebwerkshersteller haben sich die Reduzierung von Lärm und Kerosinverbrauch auf die Fahnen geschrieben, um langfristig überleben zu können. Der europäische Airbus-Konzern will bis zum Jahre 2020 den Treibstoff-verbrauch bei seinen neuen Flugzeugentwicklungen um 50 Prozent senken und den Lärm gleichfalls um 50 Prozent reduzieren. Ferner sollen die Kohlendioxid- und Stickoxid-Emissionen im gleichen Zeitraum um 50 bzw. 80 Prozent gesenkt werden. Das bestätigte ein Airbus-Sprecher auf der Internationalen Luft und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin-Schönefeld.

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Montag, 26. Mai 2008

Airlines: Ein paar Ideen für noch mehr Gebühren

Airlines wollen die hohen Spritkosten mit Gebühren wett machen und führen Gebühr um Gebühr ein. Da schon von vielen Airlines, nebst den üblichen Zuschlägen wie zB. Gepäck-, Oeko- und Früheinsteigs- gebühren eingeführt wurden, habe ich hier noch eine kleine Auswahl an Gebühren-Ideen:

- Danke, dass Sie mit uns fliegen € 5.00
- Fensterplatz € 5.00
- Gangplatz € 5.00
- Sauerstoff-Zuschlag € 3.00
- Sitzwahl nach Farbe: zB. Farben nach Feng Shui ab € 5.00
- Pinkel-Jeton € 3.00
- Sitzplatz im vorderen Teil € 5.00, im Anhänger € 3.00
- Service eines Flight Attendants mit freundlichem Lächeln € 3.00
- Garantie, dass die Piloten nicht besoffen sind € 10.00

und, und, und.

Das ganze Business ist doch nicht rentabel. Hört doch auf zu fliegen! Das tut auch der Umwelt gut. ag

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Sonntag, 18. Mai 2008

Das Velosolex ist auferstanden

An der Mondial du deux Roues in Paris stellte die französische Cible-Gruppe erneut ihr recht innovatives E-Solex auf. Der Nachfahrer des legendären Velosolex wird per Elektromotor betrieben und kann direkt ab Steckdose "gefüttert" werden. Das e-Solex soll in der Schweiz für rund 2000 Franken erhältlich sein.

Dort wo früher beim Velosolex der Motor lag (nämlich über dem Vorderrad) ist zwar auch jetzt so etwas wie eine Botanisierung-trommel angebracht, aber der Hauptantrieb liegt nun direkt an der Hinterradnabe. 400 Watt entwickelt das Elektromotörchen. Als Energiespeicher fungiert eine 36 Volt Lithium-Ionen-Batterie. Sie kann in rund 4 Stunden das Moto zu 70 Prozent aufladen. Der Hersteller gibt 700 Batterieaufladungen als Lebensdauer an - danach muss eine neue Batterie rein (also bei häufigem Gebrauch des E-Solex alle 2-3 Jahre).

Lässt man den Motor die ganze Arbeit tun, reichte eine Batterieladung für circa anderthalb Stunden. Tritt man während des Fahrens noch in die Pedale (auch dies ist wie früher beim Velosolex möglich), reichte eine Batterieladung für rund zweieinhalb Stunden oder 55 km Reichweite mit einer maximalen Geschwindigkeit von 35 km/h.
Mehr Infos

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Freitag, 16. Mai 2008

Burgenland soll zu Radlerparadies Nummer eins avancieren

Routenplaner als Novität - Freilich kann man überall in die Pedale treten, doch ist das Radfahren nicht überall gleich schön, davon sind die Tourismusverantwortlichen im Burgenland überzeugt. "Wir wollen Radlerland Nummer eins sein, da gibt es viele Qualitätskriterien zu erfüllen", führte Landeshauptmann Hans Niessl Mittwoch aus.

Demnächst soll ein 42 Maßnahmen umfassender Katalog an die Gemeinden verschickt werden. In Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und der Mobilitätszentrale wurden darin Themen wie Sicherheit und bessere Verkehrs-infrastruktur fokussiert. "Wir wollen forcieren, dass die Leute mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Land kommen und gleich per Rad weiterfahren können", betonte Verkehrskoordinator Thomas Perlaky. Ein Radverleihsystem via Handy wurde 2007 gestartet: Sechs "nextbike"-Terminals wurden im Landesnorden etwa an Bahnhöfen und Fährhäfen eingerichtet.

Mit einer Novität trumpft man auch heuer auf: mit einem Internet-Rad-Routenplaner. "Unseres Wissens nach ist das österreichweit einzigartig. Man kann zu Hause Start und Ziel eingeben, die Route inklusive öffentliche Verkehrsmittel planen und auch die Dauer berechnen. Die Strecke lässt sich sogar bis aufs Luftbild einzoomen", erläuterte Roman Michalek, Chef der Mobilitätszentrale.

Design-Rastplätze

Man sei bemüht, eine breite Bevölkerungsschicht fürs Radeln im Land anzusprechen - und zwar mit Besonderheiten wie den neuen Design-Rastplätzen, sagt Burgenland Tourismus-Direktor Gerhard Gucher. Bestätigung biete etwa eine Radverkehrszählung: "Der Vergleich der Frequenzen von Donauradweg, dem wohl bekanntesten Radweg, und vom Neusiedler See Radweg B 10 an den jeweiligen Spitzentagen weist den B 10 als Sieger aus."

b-mobil.info

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Samstag, 10. Mai 2008

Segway Citytouren

In verschiedenen Städten in Deutschland kann man an geführten Touren mit dem Segway teilnehmen, so zum Beispiel in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln.
Die Segway Citytour in Hamburg führt 10 km an den Sehenswürdigkeiten Hamburgs vorbei und dauert ca. 2,5 Stunden inkl. einer halben Stunde Einweisung.
Die Standard-Tour kostet € 58,- pro Person.
Info

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Mittwoch, 7. Mai 2008

CO2-Ausstoß der Luftfahrt viel schlimmer als behauptet?

Die Klimabelastung durch die Luftfahrt könnte deutlich höher ausfallen als bisher angenommen. Das legt ein Papier nahe, das Forscher aus Europa und den USA erstellt haben - und das monatelang in der Schublade verschwand. Nun ist der alarmierende Bericht an die Öffentlichkeit gelangt, wie Spiegel online heute berichtet. Weiter...

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Montag, 14. April 2008

Klimakiller Büro

Studie der Durham Business School und JBA im Auftrag von Regus deckt Klimabelastungen durch uneffiziente Büronutzung und umweltbelastende Arbeitsweisen auf.
Den größten Beitrag zum Kohlenstoffausstoß in der Europäischen Union (EU) verursacht die Nutzung von Büroflächen und von Kommunikations- und Informationstechnologien. Darüber hinaus gehört das Heizen, Beleuchten und Klimatisieren der Gebäude sowie der Schadstoffausstoß durch Pendeln vom und zum Arbeitsplatz zu den größten Klimakillern.
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Freitag, 4. April 2008

Die Schweiz macht mobil

"SchweizMobil" ist das nationale Netzwerk für den Langsamverkehr. Das Angebote umfasst markierte Routen und Informationen fürs Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanu:

20'000 Kilometer, verteilt auf 22 regionale und 147 nationale Routen
757 mögliche Tagesetappen, davon 23 Kanu, 42 Skating, 89 Bike 225 Velo und 378 Wanderungen
18'000 mögliche öV-Haltestellen
1'100 Partner im Gastgewerbe
100 Mietvelostationen mit rund 3000 Mietvelos
110 buchbare Angebote

Auf der Webplattform schweizmobil.ch sind die Möglichkeiten zur Information so umfassend, dass man vor lauter Spielerei bei der Reisevorbereitung fast den Aufbruch vergessen könnte.

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Donnerstag, 27. März 2008

Familienspass in Österreich

Es gibt nichts Spannenderes als die Natur. Doch was nützt es, diese Erkenntnis unseren Kindern zu predigen, wenn diese etwa Spielkonsolen für eine weitaus bessere Freizeitbeschäftigung halten? - Nun, wie war das mit dem Propheten und dem Berg? Das Ferienland Österreich bietet eine Menge an Lehrreichem und Spannendem für grosse und kleine Forscher. Hier gehts zum Familienspass.

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Freitag, 7. März 2008

Mit dem Velo (Fahrrad) auf Tour

Der Frühling steht vor der Tür und es wird Zeit, das Velo einem Check zu unterziehen oder zum Service zu bringen. Wer Radtouren oder sogar Radferien plant, dem stehen im Internet jede Menge von guten Websites zur Verfügung, und zwar von ganz Europa. Für Touren in der Schweiz zum Beispiel veloland.ch und swisstrails.ch. Im Kanton Graubündern im Engadin gibt es sogar eine Tour für Gourmets von Restaurant zu Restaurant bike-gourmet-tour.ch. Aber auch in Deutschland und Österreich eine tolle Strecke für eine kürzere oder längere Tour zu finden, ist kein Problem. Zum Beispiel das ganze Bodenseegebiet auf bodensee-radweg.com oder in Österreich auf radeln. Und auf radweg-service.com und bikemap.de findet man die tollsten Radstrecken in ganz Europa.

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Dienstag, 19. Februar 2008

hotel.de mit Umwelt-Packages

Seit Beginn diesen Jahres sind in einigen Städten, wie z.B. Köln oder Berlin Umweltzonen* eingerichtet. Nur für Fahrzeuge bestimmter Schadstoffklassen bleiben diese Zonen erschlossen. Über KfZ-Klassen, Zoneneinteilungen etc. muss man sich aber keine Gedanken machen wennn Sie Ihr Fahrzeug einfach zuhause lassen. Denn in den hotel.de "Umwelt-Packages" ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bereits im Zimmerpreis enthalten.
Informationen zu den neuen Umweltzonen finden Sie hier

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Dienstag, 12. Februar 2008

Jetzt geht es los

Hier gehts zu diesem Raumgleiter aptera

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Montag, 11. Februar 2008

Umwelt-Plakettenpflicht in Deutschland

Die Zentren deutscher Städte führen nach und nach so genannte «Umweltzonen» ein. Sie dürfen nur noch mit Autos befahren werden, bei denen eine Plakette signalisiert, dass ein bestimmter Ausstoss an Schad- und Feinstoffen nicht überschritten wird. Wer in einer dieser Städte wohnt oder eine davon besuchen möchte (gilt auch für ausländische Touristen), muss sich die Plakette vorher besorgen.
Es gibt die Plaketten zurzeit nur in Deutschland bei den Zulassungsbehörden und überall dort, wo die Abgasuntersuchung gemacht werden kann. Das Ausstellen kostet je nach Abgabestelle zwischen fünf und zehn Euro und ist nicht mit einer Untersuchung verbunden. Es gibt aber auch online-Plattformen, welche die Besorgung der Plakette vor der Reise anbieten. Hier wurden bereits grosse Preisunterschiede festgestellt (z.B. www.umwelt-plakette.de mit knapp 40 Euro Bearbeitungsgebühr, das entspricht der Strafe, wenn man auf die Plakette verzichtet.)

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Freitag, 18. Januar 2008

Klimawandel und Reisen

Klima: Von Wandel, Schwankungen, Zukunft und Unsicherheit.
Eine interessante Site: Klima-Portal

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Montag, 14. Januar 2008

Viabono - besondere Urlaubserlebnisse

Viabono - die neue starke Tourismus-Marke für alle, die natürlichen Genuss in Deutschland anbieten. Viabono trägt damit den Wünschen der Reisenden Rechnung. Das Bedürfnis nach Erholung und Erlebnis in einer natürlichen Umgebung nimmt weiter und stetig zu.
Ob Gesundheit oder Wellness, das unverfälschte Naturerlebnis mit der Familie oder einfach nur Kulinarisches frisch aus der Urlaubsregion für alle, die verwöhnt werden wollen. Die Marke Viabono und Ihre Partner garantieren dieses besondere Urlaubserlebnis, eben Reisen natürlich genießen.

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Montag, 29. Oktober 2007

Umwelt: Ver- und Entsorgung auf Kreuzfahrtschiffen

Einleitung
Durch die Zunahme des Welthandels gehört der Seeverkehr mit der Hafenwirtschaft zurzeit zu den Hauptwachstumsbranchen. 95% des interkontinentalen und 62% des innereuropäischen Warenaustausches werden über Seewege transportiert. Die Welthandelsflotte der Schiffe über 300 BRZ (Bruttoraumzahl) wuchs im Jahr 2004 auf 39.932 Einheiten (Stand 01.01.2005). Die Wachstumsrate zum Vorjahr betrug damit 5% [1].
Weltweit gewinnt auch der Kreuzfahrtenmarkt zunehmend an Bedeutung. Innerhalb der letzten 3 Jahre wurden zweistellige Zuwachsraten erzielt. Der Kreuzfahrttourismus gehört somit zu den wichtigsten Wachstumszweigen der Tourismuswirtschaft. Im Jahr 2004 nahmen weltweit etwa 10,6 Mio. Passagiere an Kreuzfahrten teil, bis 2009 wird ein Anstieg auf bis zu 16 Mio. Passagiere erwartet [2]. Nach [3] liegt Deutschland bei den Passagierzahlen hinter den USA und Großbritannien und ist damit weltweit der drittgrößte Markt für Hochsee-Kreuzfahrten. Zudem gilt Deutschland als der größte Markt für Flusskreuzfahrten, da es zunehmend als Zielgebiet von Kreuzfahrten, sowohl bei den Hochseehäfen als auch bei wichtigen Flusskreuzfahrtzielen wie der Donau, dem Rhein und der Elbe, profitiert.
Unter Umweltgesichtspunkten zeichnet sich die Schifffahrt vor allen anderen Verkehrsträgern durch niedrigen Energieaufwand pro transportierte Ladungstonne aus. Die durch den Seeverkehr entstehenden Schiffsbetriebsabfälle können jedoch stellenweise erhebliche Umweltprobleme verursachen, so dass die Umweltverträglichkeit von Schiffen in den Fokus des öffentlichen Interesses rückt. Nach [4] stammen neben 70% der Meeresverschmutzung aus landseitigen Quellen, etwa 10% aus dem Schiffsverkehr und der restliche Anteil aus dem so genannten Dumping sowie sonstigen Quellen. Im vorliegenden Übersichtsvortrag werden neben einer Kurzdarstellung zur Versorgung auf Schiffen rechtliche Regeln zur Vermeidung bzw. Verminderung der von Schiffen ausgehenden Emissionen, sowie mögliche und praktizierte Entsorgungswege für ausgesuchte Abfallfraktionen vorgestellt.

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Versorgung auf Schiffen
Während der Fahrtzeit auf See ist eine autarke Versorgung auf den Seeschiffen erforderlich. Dazu werden die notwendigen Versorgungsgüter und Betriebsstoffe vorab für die Fahrtzeit während der Liegezeiten in den Häfen an Bord genommen. Brennstoffe zum Betrieb der Antriebs- und Hilfsmaschinen werden bedarfsweise gebunkert. Das an Bord notwendige Trinkwasser wird während der Fahrt aus Seewasser erzeugt. Bei dieser Trinkwassererzeugung kommen Verdampfer- und Umkehrosmoseanlagen zum Einsatz. Auf Frachtschiffen werden vorwiegend Verdampferanlagen eingesetzt, da der Aufwand der Vorreinigung des Seewassers gering ist. Dahingegen ist bei Umkehrosmoseanlagen eine Vorbehandlung durch verschiedene Filterstufen (Kies-, Sandfilter, Feinfilter) gängige Praxis. Diese Anlagen werden vorwiegend auf Passagierschiffen eingesetzt.
Die Versorgung auf Binnenschiffen erfolgt vorwiegend über Land während der Liegezeiten in den Häfen bzw. an den Anlegestellen. Im Gegensatz zur Seeschifffahrt wird Trinkwasser zumeist gebunkert und nicht erzeugt. Einige Fahrgastschiffe verfügen über ein zweistraßiges Wasserversorgungssystem an Bord, bei dem Trinkwasser gebunkert und Sanitärwasser aus der Wasserstraße entnommen wird. Dieses Flusswasser wird mit einem an Bord installierten Sandfilter aufbereitet. Bei der Beladung von Fahrgastschiffen steht die Abfallvermeidung im Vordergrund. Es wird bereits während des Ladevorgangs versucht, Transport- und Verpackungsmaterialien, so weit wie möglich, dem Lieferanten wieder mitzugeben.

Schiffsemissionen
Im regulären Schiffsbetrieb entstehen betriebsbedingte Emissionen, die eine Beeinträchtigung der Umwelt bewirken können. Nach [5] werden folgende Emissionsarten unterschieden:
• Gasförmige Emissionen • Flüssige Emissionen • Feststoffe wie Abfall und Partikelemissionen • Strahlungsemissionen wie Lärm, Wärme usw. Gasförmige Emissionen entstehen überwiegend beim Betrieb der Haupt- und Hilfsmaschinen und enthalten neben Schadgasen (Schwefeldioxide, Stickoxide und Kohlendioxid) auch feste Partikel, wie z. B. Rußablagerungen. Menge und Zusammensetzung der Abgase sind u. a. abhängig von der Art des Motors, dem Motorzustand und dem eingesetzten Brennstoff.
Flüssige Emissionen treten im Schiffsbetrieb vielfältig auf. Die Art und die daraus bei Einleitung resultierenden Auswirkungen auf die Meeresumwelt sind abhängig von der Herkunft der Emissionen. Im Maschinenbereich fallen ölhaltige Abwässer an, das so genannte Bilgenwasser. Im Wohn- und Aufenthaltsbereich entsteht häusliches Abwasser. Aus Stabilitäts- und ladungstechnischen Gründen ist es erforderlich, Ballastwasser aufzunehmen bzw. abzugeben. Menge und Zusammensetzung der flüssigen Emissionen sind u. a. von der Art und vom technischen Zustand des Schiffes abhängig.
Die an Bord anfallenden Feststoffe lassen sich in personenbedingte Abfälle, feste Abfälle aus dem Betriebsbereich und ladungsbedingte Abfälle unterteilen. Menge und Zusammensetzung ist bei den personenbedingten Abfällen in erster Linie von der Besatzungsstärke bzw. von der Anzahl der Passagiere abhängig und bei den Abfällen aus dem Betriebsbereich von dem technischen Zustand des Schiffes. Der Schiffstyp bei Frachtschiffen (Containerschiff, Bulker, Tanker) hat schließlich entscheidenden Einfluss auf die Menge und Zusammensetzung des ladungsbedingten Abfalls.
Strahlungsemissionen gehen in verschiedenen Formen von Schiffen aus. Lärm und Druckwellen entstehen durch den Betrieb der Maschinenanlagen, werden jedoch auch bewusst für Navigationszwecke (Echolot oder Sonar für Tiefenmessung) erzeugt.
Im Rahmen dieses Vortrages wird näher auf die Schiffsbetriebsabfälle Schiffsabwasser und Schiffsmüll eingegangen.

Die Situation in der Seeschifffahrt
Küstengewässer sind im Besonderen durch Umweltverschmutzungen durch die Seeschifffahrt betroffen. Nach [6] befinden sich nur etwa 20% der Schiffe auf hoher See und 25% in küstennahen Gewässern innerhalb einer 200 Seemeilenzone. Die übrigen Schiffe befinden sich in einem Hafen. Küstengemeinden mussten bereits erhebliche finanzielle Mittel aufbringen, um an ihren Stränden die Abfälle aus der Schifffahrt zu beseitigen. Nord- und Ostsee gehören zu den am häufigsten frequentierten Meeren weltweit, wobei der küstennahe Raum durch Seeschifffahrtsstraßen und Seekorridore geprägt wird.

Rechtliche Grundlagen für die Seeschifffahrt zum Meeresumweltschutz
Zur Reduzierung der Verunreinigungen der Meere und Küsten durch die Schifffahrt wurde 1973 von der internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO (International Maritim Organization), das MARPOL-Übereinkommen beschlossen, das durch das Protokoll von 1978 abgeändert wurde und 1983 in Kraft trat [7]. Die IMO ist eine Schifffahrtssonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in London und zuständig für die weltweiten Sicherheits- und Verhaltenstandards im internationalen Seeverkehr. Derzeit gehören der IMO 162 Mitgliedsstaaten an. Das MARPOL-Übereinkommen gilt damit als das bedeutendste internationale Regelwerk, das den Umweltaspekt der Schifffahrt betrifft. Die Mitgliedsstaaten verpflichteten sich, die Inhalte des MARPOL-Übereinkommens in das jeweilige nationale Recht zu übernehmen. In sechs Anlagen zum Übereinkommen werden derzeit neben der Ölverschmutzung auch die Bereiche Schiffsabwasser, Schiffsmüll und Luftverschmutzung durch Schiffe behandelt.
Tabelle 1: Anlagen des MARPOL-Übereinkommens
Anlage in Kraft getreten Anlage I Regeln zur Verhütung der Verschmutzung durchÖl 02. Oktober 1983 Anlage II Regeln zur Überwachung der Verschmutzung durch als Massengut beförderte schädliche flüssige Stoffe 06. April 1987 Anlage III Regeln zur Verhütung der Verschmutzung durch Schadstoffe, die auf See in verpackter Form (…) befördert werden 01. Juli 1992 Anlage IV Regeln zur Verhütung der Verschmutzung durch Schiffsabwasser 27. September 2003 Anlage V Regeln zur Verhütung der Verschmutzung durch Schiffsabfall 31. Dezember 1988 Anlage VI Regeln zur Verhütung der Verschmutzung durch Schiffsabgase 19. Mai 2005
Gemäß den Statuten des Übereinkommens tritt eine Anlage erst dann in Kraft, wenn mindestens 15 Vertragsstaaten diese Anlage ratifizieren und dadurch zusammen mehr als 50% der Welthandelstonnage repräsentiert werden. Aufgrund der zeitlichen Verzögerung des Inkrafttretens einiger Anlagen wurden daher die Regelungen ausdem MARPOL-Übereinkommen bereits früher in regionale oder nationale Bestimmungen überführt. So wurden z.B. die Regeln der Anlage IV für die Ostsee und dieKüstenbereiche der Nordsee durch das Helsinki-Übereinkommen bzw. durch die Verordnung über die „Verhütung der Verschmutzung der Nordsee durch Schiffsabwässer“ in Kraft gesetzt. [8, 9]
Entsorgung von Schiffsabwasser
In Anlage IV des MARPOL -Übereinkommens wird Schiffsabwasser definiert als:
• Ablauf und sonstiger Abfall aus jeder Art von Toilette, Pissoir und WC-Speigatt,
• Ablauf aus dem Sanitätsbereich (Apotheke, Hospital usw.), durch in diesem Bereich gelegene Waschbecken, Waschwannen und Speigatte,
• Ablauf aus Räumen, in denen sich lebende Tiere befinden oder
• sonstiges Schmutzwasser, wenn es mit dem vorstehend definierten Ablauf gemischt ist.
Inhaltlich entspricht das hier definierte Abwasser dem allgemein bekannten Schwarzwasser. Nach dieser Definition ist Abwasser aus Küchen, Wäschereien, Kombüsen und Duschen, das als Grauwasser bezeichnet wird, im Sinne der Anlage IV des MARPOL-Übereinkommens kein Schiffsabwasser, solange es nicht mit Schwarzwasser vermischt wird. Grundsätzlich sieht Anlage IV ein Einleitverbot für Schwarzwasser vor. Ausnahmen sind gegeben, wenn:
• auf dem Schiff eine zugelassene Abwasseraufbereitungsanlage betrieben wird (Zertifikat ist mitzuführen), deren Ablauf keine schwimmenden Festkörper enthält und keine Verfärbung des Wassers hervorruft. • auf dem Schiff eine mechanisch-chemische Anlage betrieben wird und das so gereinigte und desinfizierte Abwasser in einer Entfernung von mehr als 4 Seemeilen vom nächstgelegenen Land eingeleitet wird. • das unbehandelte Abwasser zwischengespeichert und in einer Entfernung von mehr als 12 Seemeilen zum nächstgelegenen Land eingeleitet wird. Das Abwasser muss dabei kontinuierlich eingeleitet werden und die Fahrgeschwindigkeit mehr als 4 Knoten betragen. Eine Abweichung vom vorgegebenen Kurs ist nicht erlaubt.
• das Schiff sich in Hoheitsgewässern eines Staates befindet und Abwässer mit den dort geltenden weniger strengen Vorschriften eingeleitet werden dürfen. Abwasseraufbereitungsanlagen für die Seeschifffahrt müssen einem Eignungstest unterzogen und in Deutschland von der Seeberufsgenossenschaft (Abteilung Schiffsicherheit) zugelassen werden. Dazu wird von einer Baureihe die kleinste Bauart ausgewählt und nach den Vorgaben der IMO-Resolution MEPC.2(VI) erprobt [10]. Folgende Anforderungen werden an die Ablaufqualität von Seiten der IMO gestellt.

Tabelle 2: Einzuhaltende Ablaufqualität
Parameter Konzentration BSB5 = 50 mg/l abfiltrierbare Stoffe = 50 mg/l fäkalcoliforme Keime = 250 /100 ml
Regional gelten bereits heute schon strengere Vorgaben. So müssen beispielsweise Kreuzfahrtschiffe, die in Alaska verkehren, Anforderungen an die Schiffsabwasserentsorgung erfüllen, die über den Anforderungen der Anlage IV des MARPOL-Übereinkommens liegen. Neben der Einhaltung von strengeren Ablaufgrenzwerten werden zusätzlich auch Anforderungen an die Grauwasserentsorgung gestellt [11]. Auf Neubauten von Kreuzfahrtschiffen hat sich daher mittlerweile die Verfahrenstechnik Bioreaktor / Membrantechnologie (Membranbioreaktoren) durchgesetzt. Folgende Verfahrenstechniken zur biologischen Abwasserbehandlung an Bord von Seeschiffen kommen vorwiegend zum Einsatz:
• konventionelle aerobe Belebungsanlagen für die Schwarzwasserbehandlung (Belebung/ Nachklärung) • konventionelle aerobe Belebungsanlagen für die Schwarz- und Grauwasserbehandlung (Belebung/ Nachklärung) • Membranbioreaktoren (Mikro- und Ultrafiltration) für Schwarz- bzw. Schwarz- und Grauwasserbehandlung • Umkehrosmoseanlagen für die Grauwasserbehandlung (Kreuzfahrtschiffe) Zur Entkeimung des Abwassers kommen neben dem Einsatz der Filtration im wesentlichen Chlorierung, aber auch UV-Licht und Ozonisierung zum Einsatz.
Häufig werden zur Schwarzwasserableitung auf Schiffen Vakuumanlagen eingesetzt, um den Wasserbedarf und den Abwasservolumenstrom zu reduzieren. Nach den Anforderungen der Seeberufsgenossenschaft müssen Abwasseraufbereitungsanlagen in Abhängigkeit der Abwassersammlung wie folgt ausgelegt sein, um zugelassen zu werden:
Tabelle 3: Auslegung von Abwasseraufbereitungsanlagen nach [12]
Abwassersammlung ohne Vakuumanlage Abwassersammlung mit Vakuumanlage Angaben in l/(P*d) Schwarzwasser Schwarz- und Grauwasser Schwarzwasser Schwarz- und Grauwasser Seeschiffe außer Fahrgastschiffe 70 180 25 135 Fahrgastschiffe 70 230 25 185

Entsorgung von Schiffsabfall
In Anlage V des MARPOL-Übereinkommens wird mit Schiffsabfall der Abfall bezeichnet, der beim üblichen Betrieb eines Schiffes anfällt und nicht bereits in einer der anderen fünf Anlagen reglementiert ist. Schiffsabfall kann nach personenbedingten, betriebsbedingten und ladungsbedingten Abfällen unterschieden werden. Im Sanitär-, Wohn- und Aufenthaltsbereich fallen vorwiegend Papier, Verpackungsmaterial und Restmüll an und in den Kombüsen und Messen dagegen nasse Abfälle, speziell Bioabfälle durch Essensreste oder verdorbene Lebensmittel.
Nach Anlage V des MARPOL-Übereinkommens ist die Einleitung von Abfällen in die See unter bestimmten Vorraussetzungen erlaubt.

Tabelle 4: Einbringbedingungen für Abfälle nach Anlage Vdes MARPOL-Übereinkommens
Abfallart Einleitung außerhalb Sondergebiete Einleitung innerhalb Sondergebiete a Kunststoffe; synthetische Seile, Netze, Plastiksäcke, Mülltüten verboten verboten b Schwimmfähiges Material wie Stauholz, Schalungs- und Verpackungsmaterial erlaubt außerhalb 25 sm-Zone verboten c Metall, Glas, Steingut, Lumpen, Papier/Pappe erlaubt außerhalb 12 sm-Zone verboten d Speiseabfall, unzerkleinert erlaubt außerhalb 12 sm-Zone erlaubt außerhalb 12 sm-Zone e Speiseabfall, zerkleinert erlaubt außerhalb 3 sm-Zone erlaubt außerhalb 3 sm-Zone f übriger Abfall einschließlich Abfälle aus c, wenn zerkleinert oder gemahlen mit Teilchengröße <>Tabelle 5: Abfallmengen auf Seeschiffen nach [13
Schiffstyp kg/(P*d) Abfälle aus dem Personenbereich Feste Abfälle aus dem Betriebsbereich Frachtschiff 1,5 – 2,25 0,45 nur Schiffsbesatzung wird zu Grunde gelegt Fahrgastschiff 2,5 – 3,0 Nach [5] fallen im Durchschnitt 14,7 kg ladungsbedingte Abfälle pro Tag für ein Frachtschiff an. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse an Bord sieht die Abfallbehandlung vorwiegend Verfahren zur Volumenreduzierung wie Pressen oder Zerkleinerung vor. Dies hat jedoch zur Folge, dass die so behandelten Abfälle nur erschwert weiterverwertet werden können, da eine nachgeschaltete Sichtung bzw. Trennung an Land nicht mehr möglich ist. Ist im Schiffsabfallmanagement eine Einleitung der Abfälle in die See geplant, müssen Kunststoffabfälle getrennt an Bord gesammelt werden. Neben dem Verdichtungs- und Zerkleinerungsverfahren kommen auch Verbrennungsverfahren zum Einsatz. Die Anforderungen an Verbrennungsanlagen werden in Anlage VI des Übereinkommens (Regeln zur Verhütung der Verschmutzung durch Schiffsabgase) geregelt.
Tabelle 6: Abfallbehandlungsverfahren an Bord von Seeschiffen Verfahren Beispiele
Verdichtungsverfahren Trockenmüllpressen Nassmüllpressen Zerkleinerungsverfahren Schredder (Zerkleinerung bis zur Granulatform) Pulper (Nassmüllzerkleinerer für Lebensmittel) Verbrennungsverfahren konventionelle Verbrennung Wirbelschichtverbrennung Die Situation in der Binnenschifffahrt Deutschland verfügt mit etwa 7.300 km Bundeswassertraßen über das umfangreichste Binnenwasserstraßennetz in Europa. Der Schwerpunkt der europäischen Binnenschifffahrt liegt mit ca. 85% der Verkehrsleistungsanteile der Binnengüterschifffahrt im Rheinkorridor (Rhein und Nebenflüsse). Die Binnenschifffahrt hat sich zum Ziel gesetzt, den Umweltschutz in den Bereichen Emissionen, Umgang mit Abfällen und Abwässern in der nächsten Zeit auszubauen. Im Vergleich zur Seeschifffahrt verfügt die Binnenschifffahrt über einen ständigen Kontakt zum Festland, so dass die Entsorgung von Abfällen über Land erfolgt. Lagerungskapazitäten für Schiffsabfälle müssen daher nicht für lange Fahrtdauern vorgehalten werden wie in der Seeschifffahrt. Die reine Aufenthaltszeit auf der Wasserstraße wird zudem durch Schleusungsvorgänge verkürzt. So ist auch vorgesehen, dass zukünftig an Schleusen Annahmestellen für Abfälle aus dem Schiffsbetriebsbereich eingerichtet werden. Rechtliche Grundlagen für die Binnenschifffahrt zum Gewässerschutz Ähnlich wie in der Seeschifffahrt wird für Deutschland die Entsorgung von Schiffsabfällen durch internationale Vereinbarungen geregelt. Am 9. September 1996 wurde von Vertretern der Rheinanlieger- und Mitgliedsstaaten der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Schweiz und Deutschland) das "Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt" unterzeichnet [14]. Mit diesem Abfall-Übereinkommen soll im Interesse des Umweltschutzes die zukünftige Behandlung aller auf einem Binnenschiff anfallenden Abfälle mit einheitlichen Vorgaben geregelt werden. Es soll für die Binnenschifffahrt eine ähnliche Bedeutung haben, wie das bestehende MARPOL-Abkommen für die Seeschifffahrt. Neben einem allgemeinen Bestimmungsteil enthält das Übereinkommen im Anlagenteil 2 drei Teile, die sich mit den Schiffsabfällen befassen: Teil A Sammlung, Abgabe und Annahme von öl- und fetthaltigen Schiffsbetriebsabfällen Teil B Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen aus dem Ladungsbereich Teil C Sammlung, Abgabe und Annahme von sonstigen Schiffsbetriebsabfällen wie Hausmüll, häusliches Abwasser usw. Entsorgung von öl- und fetthaltigen Schiffsbetriebsabfällen Teil A regelt den Umgang mit öl- und fetthaltigen Schiffsbetriebsabfällen, zu denen u. a. Altöl, Bilgenwasser sowie Altfette, Altfilter zählen. Dieser Schiffsbetriebsabfall ist getrennt an Bord zu sammeln, da eine Einbringung/ Einleitung in die Fahrstraße verboten ist. In regelmäßigen Abständen ist dieser Schiffsabfall an Annahmestellen abzugeben. Über die Abgabe ist ein so genanntes Ölkontrollbuch zu führen. Die Entsorgung von Bilgenwässern erfolgt auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen über Bilgenentölungsboote. Die Bilgenentölungsgesellschaft mbH verfügt über insgesamt 8 dieser Schiffe. Die Separation der Wasser- und Ölphase erfolgt an Bord der Bilgenentölungsboote durch Schwerkraftabscheidung und anschließender Ultrafiltration. Entsorgung von Abfällen aus dem Ladungsbereich Die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen aus dem Ladungsbereich wird durch Teil B der Anlage 2 geregelt, auf den an dieser Stelle - anstatt einer weitergehenden Betrachtung - hingewiesen wird. Entsorgung von sonstigen Schiffsbetriebsabfällen Teil C befasst sich mit der Entsorgung von sonstigen Schiffsbetriebsabfällen, die in der folgenden Tabelle beschrieben sind. Tabelle 7: Bezeichnung sonstiger Schiffsbetriebsabfälle in der Binnenschifffahrt Sonstiger Schiffsbetriebsabfall Charakterisierung Häusliches Abwasser Abwasser aus Küchen, Ess- und Waschräumen, sowie Fäkalabwässer Hausmüll Aus Haushalten und aus der Schiffsgastronomie stammende organische und anorganische Abfälle; ohne Anteile mit anderen definierten Schiffsbetriebsabfällen Slops Gemisch aus Ladungsrückständen und Waschwasserresten, Rost oder Schlamm (pumpfähiges; nicht pumpfähiges Gemisch) Klärschlamm Rückstände, die bei Betrieb einer Bordkläranlage an Bord entstehen Übriger Sonderabfall Sonstiger Schiffsbetriebsabfall ohne Anteile der bereits genannten Abfälle Hausmüll ist an Annahmemöglichkeiten an Land abzugeben. Es existieren bereits Annahmemöglichkeiten, aber es sollen noch weitere in Häfen, an Umschlagsanlagen, Fahrgastschiffsanlegestellen und Schleusen bereitgestellt werden. Slops und übriger Sonderabfall sind dahingegen nur in Häfen an entsprechenden Annahmestellen abzugeben. Eine Einbringung/ Einleitung dieser Schiffsbetriebsabfälle ist verboten. Die Einleitung von häuslichem Abwasser ist für folgende Schiffe verboten:
• ab dem 1. Januar 2005 für Kabinenschiffe mit mehr als 50 Schlafplätzen.
• ab dem 1. Januar 2010 für Fahrgastschiffe mit einer Zulassung zur Beförderung von mehr als 50 Fahrgästen. Darüber hinaus ist eine Einleitung des häuslichen Abwassers in die Wasserstraßen erlaubt. Zur Einhaltung der Einleitbedingungen müssen entweder ausreichend große Abwassersammeltanks an Bord von Fahrgastschiffen vorgesehen oder die anfallenden Abwässer direkt mittels Bordkläranlagen gereinigt werden. Bordkläranlagen zurAbwasserreinigung auf Binnenschiffen müssen nach Anhang V des Übereinkommens mindestens folgende Grenz- und Überwachungswerte im Betrieb einhalten.
Tabelle 8: Grenz- und Überwachungswerte für Bordkläranlagen von Fahrgastschiffen nach [14] Parameter Konzentration Probe BSB5 40 mg/l Stichprobe, homogenisiert CSB 180 mg/l Stichprobe, homogenisiert Der Einsatz von mechanisch-chemischen Verfahren mit Verwendung von chlorhaltigen Mitteln ist nicht zugelassen. Weiterhin sind für die Speicherung und Frischhaltung der Klärschlämme (anfallender Primär- und Sekundärschlamm) ausreichende Vorkehrungen zu treffen. Anfallender Klärschlamm ist eigenverantwortlich vom Betreiber der Schiffskläranlage nach innerstaatlichen Vorschriften ordnungsgemäß zu entsorgen. Das Übereinkommen wird jedoch erst dann in Kraft treten, wenn es durch alle Vertragsstaaten in nationales Recht umgesetzt ist. Der Ratifizierungsstatus desÜbereinkommens ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Tabelle 9: Ratifizierungsstatus des Übereinkommens über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnen schifffahrt Staaten Ratifikation Hinterlegung der Ratifizierungsurkunde Deutschland 10. Februar 2004 10. März 2004 Belgien --Frankreich 23. Mai 1997 15. September 2005 Luxemburg 22. Februar 2002 14. Mai 2002 Niederlande 28. Juni 2000 10. Juli 2000 Schweiz 25. Mai 1998 16. Juli 1998 Zusammenfassung und Ausblick Sowohl in der Seeschifffahrt als auch in der Binnenschifffahrt werden die rechtlichen Vorgaben für die Entsorgung von festen, flüssigen und gasförmigen Schiffsabfällen durch internationale Vorgaben geregelt. In beiden Fällen ist die Entsorgung in Abhängigkeit der entsprechenden Abfallarten geregelt. Während in der Seeschifffahrt vermehrt Abfallentsorgung an Bord der Schiffe betrieben wird, sieht das Abfallmanagement auf Binnenschiffen hauptsächlich eine Lagerung des Abfalls mit anschließender Entsorgung an Land vor. Die Einbringbedingungen von Abfällen in der Seeschifffahrt sind in Abhängigkeit von der Entfernung eines Schiffes zum Land geregelt. Bis auf einige Ausnahmen wie beispielsweise Kunststoffabfälle ist es heute noch möglich, mit ausreichendem Abstand zum Land, Schiffsabfälle in die Meere einzubringen. Im vorliegenden Bericht konnten nicht alle Schiffsbetriebsabfälle bzw. Emissionen, die von einem Schiff ausgehen, behandelt werden. Zurzeit werden in der Seeschifffahrt auch Probleme der Artenverschleppung durch Ballastwasser diskutiert bzw. Möglichkeiten erforscht, Ballastwasser zu behandeln. Ebenfalls rücken die Luftverschmutzungen durch Seeschiffe in Häfen verstärkt in den Mittelpunkt der Aktivitäten. Es wird die Reduzierung dieser Umweltverschmutzungen durch Einsatz höherwertiger Brennstoffe bzw. durch Schaffung von Landstromanschlussmöglichkeiten gefordert, so dass auf den Betrieb von Schiffshilfsmaschinen in Häfen verzichten werden kann. Literatur [1] Fakten und Zahlen zur maritimen Abhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland - Jahresbericht 2005; Flottenkommando Dezernat Handelsschifffahrt; Glücksburg, August 2005 [2] OCEANA.ORG; Fact sheet “THE CLEAN CRUISE SHIP ACT”; http://www.oceana.org/fileadmin/oceana/uploads/cruise_pollution/
cruise_bill_fact_sheet_2005.p df; Stand Juli 2006 [3] Perspektiven des Kreuzfahrttourismus; Große Anfrage im deutschen Bundestag; Drucksache 15/4778; Berlin, 2005 [4] Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro - Agenda 21; Deutsche Übersetzung; Kapitel 17.18; Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; Bonn, 1992 [5] Prof. Hermann Kaps, Silke Bornemann, Jens-Peter Harbrecht; Entwicklung eines Kriterienkatalogs für die Vergabe des Prädikats "Umweltfreundliches Schiff"; gem. Gesellschaft für Angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr mbH (GAUSS); Bremen 1999 [6] Umweltpolitik – Wasserwirtschaft in Deutschland, Teil 1 Grundlagen; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU); Berlin, Januar 2006 [7] MARPOL 73/78 Consolidated Edition 2002; International Maritime Organization; London 2002 [8] Convention on the Protection of the Marine Environment of the Baltic Sea Area; Helsinki Convention;1992 [9] NordseeAbwVO: “Verordnung über die Verhütung der Verschmutzung der Nordsee durch Schiffsabwässer“; Bundesgesetzblatt, Juni 1991 [10] IMO, MEPC 38th session, Agenda item 11: "Manual on disposal of ship´s wastes - Report of the Correspondance Group on Manual on Shipboard Waste Management";London, April 1996 [11] Revised Guidelines and Specifications for Pollution Prevention Equipment for Machinery Space Bilges of Ships; IMO-Entschließung MEPC.107(49); London, July 2003 [12] Recommendation on International Effluent Standards and Guidelines for Performance Tests for Sewage Treatments Plants; IMO-Entschließung MEPC, 2 (VI); London, Dezember 1976 [13] U.S. Environmental Protection Agency; Sewage and Greywater Standards Development; ww.epa.gov/owow/oceans/cruise_ships/sewage_gray.html [14] Bauliche Maßnahmen auf Seeschiffen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Öl, Abwasser und Müll; Dokument 16; Anforderungen; Seeberufsgenossenschaft, Schiffsicherheitsabteilung; Hamburg 2002 [15] Hartung, O.: "Schwachstellenanalyse Schiffsmüllentsorgung"; Der Senator für Häfen, Schiffahrt und Außenhandel; Bremen, Dezember 1992 Forschungsbericht 102 04 415, im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin [16] Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt, September 1996; Zentralkommission der Rheinschifffahrt (ZKR); Straßburg, Ausgabe 2002 [17] Informationen der Bilgenentölungsgesellschaft mbH; http://www.bilgenentoelung.de/kurzportraet.htm; Duisburg, 2005
Anschrift des Verfassers:
Dipl.-Ing. Arndt Kaiser Prüf- und Entwicklungsinstitut für Abwassertechnik an der RWTH Aachen e.V. Mies-van-der-Rohe-Straße 1 52074 Aachen E-Mail: kaiser@pia.rwth-aachen.de

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